Unsere lieben, interessierten Leser :o)

29.10.10

Wien-Facts

Wien ist unumstritten wunderschön! Alles hat so viel Tradition. Das kennt man nicht, wenn man aus Berlin kommt. Hier 10 spontane Facts, die mir zu Wien einfallen :)

1. Es gibt 1000e von Konditoreien
2. Genauso viele wie traditionelle Kaffeehäuser
3. Es gibt unendlich viele gute Restaurants mit österreichischer Küche hier (schon mal versucht in Berlin ein gutes deutsches Restaurant zu finden?)
4. Viele Wiener mögen wirklich keine Deutschen
5. 280.000 Studenten studieren in Wien (vielleicht trägt das ja zu Punkt 4. bei)
6. Das Nachtleben scheint nicht all zu viel herzugeben, wenn man den Aussagen meiner neuen Freunde hier glaubt. (Außer vielleicht Kalkbrenner im Flex & Ministry of Sound im BOX letzen Mo... ab und an scheint doch was los zu sein;)
7. Heiße Maronen schmecken hier irgendwie besser als bei uns :p
8. Es gibt kaum große Einkaufszentren. Alle Geschäfte sind auf den Strassen links und rechts. (was im Winter wohl nicht so schön sein wird wie im Sommer;)
9. Alles ist sooooo schön und alt und in wunderbarem Zustand
10. Ich mags hier :)





22.10.10

Verliebt...

Gestern war ich auf einer Ausstellung am Margaretengürtel 96 in Wien. Ich weiß leider nicht mehr wie die Ausstellung hieß. Es wurden internationale Kunstwerke von verschiedenen neuen und alten Künstlern ausgestellt. Unter anderem von einer jungen georgischen Künstlerin, die auch vor Ort war und super sympathisch aussah. Ihre Bilder waren optimistisch, bunt und wirklich wunderschön.
Allerdings habe ich mich in die Bilder von Fabio Calvetti verliebt. 
Sie sind zwar ganz und gar nicht optimistisch und wenn man sich alle seine Bilder im Buch anschaut, ist es durchweg immer wieder das gleiche Thema: eine traurige Frau einsam irgendwo in einer Großstadt.
Aber diese gedankenverlorene Frau im Restaurant, die auf dem einen Bild zu sehen ist, habt es mir wirklich angetan! 
Man muss auch dazu sagen, dass es eins der bunteren Bilder von ihm ist.
Ich würde es mir SOFORT holen, wenn ich es mir leisten könnte. Soweit ich mich erinnern kann, hat es ca 2300€ gekostet... nun ja... ich brauche euch nicht zu sagen, dass das noch in ferner Zukunft für mich liegt so was kaufen zu können? ;o)

21.10.10

Schreibblockade...

Da ich gerade eine kleine Schreibblockade habe, hier ein paar Bilder von Wien.
Es gefällt mir hier wunderbar. Ich habe nur leider noch keine Wohnung und einfach keine Lust bei der Kälte Fotos zu machen. Sobald ich mich eingerichtet habe und alle meine Klamotten wieder zu meiner Verfügung stehen, gibt es wieder Outfit Posts und Fotos von Wien :)  

Die Behörden drehen immer noch am Rad und ich werde wohl noch ein paar Wochen "ohne Identität" ausharren müssen :-s 






16.10.10

Unsere Generation ist eben gelangweilt....

Unsere Generation ist eben gelangweilt. Warum, fragst du? Was soll man schon machen, wenn man alles hat und nichts kann?
Man sucht sich also seine Probleme. Da sitzen zwei junge Menschen, ein Mann und eine Frau, in einem Café, welches sich in der Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Welt befindet. Er bestellt sich ein Bier, sie einen Weißwein und sie fangen an über Belangloses zu reden. Mit jedem Schluck wird die Konversation angeregter, tiefgründiger. Sie reden über Erwartungen, die das Leben und die Gesellschaft so an sie stellt: sei es das Studium, der Beruf, die Leistung. Sie bestellen nach. Beide merken schnell, dass sie keine Erfüllung in den Gedanken über das Muss des Lebens finden. Viel impulsiver ist da doch ein Gespräch über gebrochene Herzen. Er hat seine Freundin verlassen. Gestern. Ist ja eh nicht gut gelaufen. Man kennt ja auch fremde Betten, das Dessert holt man sich dann zu Hause. Sie ist also weg. Die Frau schweift in Gedanken zu dem Ex. Waren schöne fünf Wochen, in denen er ihr relativ egal war. Dann hat er auf einmal kein Interesse mehr an ihr und das macht sie verrückt. Sie verwechselt das mit Liebe und gesteht es ihm, doch er will das nicht. Jetzt denkt sie an ihn. Man muss ja sehen wo man bleibt, im Leben gibt es nichts umsonst. Aber sie denkt an ihn. Doch er ist weg. Beide sind weg. Man einigt sich schnell darauf, dass man die verflossenen Partner um jeden Preis zurückhaben will. Man beratschlagt sich, versucht, den anderen ein wenig in seiner emotionalen Einsamkeit zu trösten. Dann gehen die Frau und der Mann getrennte Wege, beide müssen nach Hause. Er steigt in die Straßenbahn und fährt. Sie beschließt nach Hause zu laufen, durch die Nacht. Wenn man schon in einer Stadt lebt, die mit Monumenten vergangener Pracht übersät ist, dann kann man auch laufen. Man ist ja nicht so. Ipod aus der Tasche gezogen, alternative Klänge in den Ohren, die den Sinn des Lebens in Metaphern erklären und los geht es. Unterwegs denkt sie immer noch an den Mann, der sie nicht wollte. Sie weint ein bisschen, lächelt aber. Es war doch wieder einmal töricht, sich auf Emotionen einzulassen, obwohl man ja weiß, was Männer in Wirklichkeit für Ungeheuer sind. Aber das Leben erteilt seine Lektionen. Passiert ihr sicher nie wieder. Der junge Mann läuft von der Station nach Hause und denkt an die Frau, die er so oft betrogen hat. Sie war schon sehr facettenreich, schmunzelt er in sich hinein. Sie war leidenschaftlich, ehrlich, erfrischend. Erfrischender als all die Mädchen, die sich sofort mitnehmen lassen. Die können zwar fleischliche Liebe suggerieren, können tun die aber nichts. Sie haben keinen Charakter. Mein Bäuerchen hat er sie immer genannt, sie war doch etwas burschikos. Sie war doch toll. Er kommt nach Hause. Zur selben Zeit nicht weit entfernt kommt die junge Frau daheim an. Beide schließen die Tür auf, schalten den Lichtschalter an, machen sich fertig, um Schlaf zu suchen, den sie in dieser Nacht nicht finden werden. Sie sind dort angekommen, wo es warm ist, der Kühlschrank gefüllt ist, Fernseher, Computer, Designermöbel stehen, zu Hause eben. Ist doch selbstverständlich. Und beide liegen wach und denken an die große Liebe. Oder zumindest an den Partner, der ihnen einen Lebensabschnitt hätte versüßt können. Warum ist das so?
Unsere Generation ist eben gelangweilt. Was soll man auch tun, wenn man alles hat und nichts kann? Man sucht sich also seine Probleme.

Jetzt gibts hier ein Doppelpack :-)

Ich habe ja erzählt, dass ich in Wien gleich am Anfang ein tolles Mädchen kennengelernt habe und auch gleich bei ihr wohnen durfte. Wir verstehen uns wirklich sehr gut und suchen uns jetzt zusammen eine geeignete Wohnung. Da freue ich mich schon drauf :)

Es hat sich herausgestellt, dass R. nicht nur eine tolle Freundin ist, sondern auch supergut schreiben kann. Ich habe mir einen ihrer Texte durchgelesen und beschlossen, dass sie meine  Co-Autorin werden muss!!! Sie wird genauso wie ich wie sie lustig ist posten. Ich denke es wird euch sehr sehr gut gefallen. Nimmt euch die Zeit, auch wenn es etwas länger dauert, und liest euch durch was sie zu sagen hat. 
Es ist wirklich lesenswert! Viel Spass :-)

15.10.10

Behördenwahnsinn Part II

Oh man... der Wahnsinn geht weiter.
Ausländerbehörde Berlin:
12.10. 7.00 Uhr: "Bitte füllen Sie das Formular zum Antrag auf den Ausländerpass aus und kommen Sie wieder rein."
12.10. 7.05 Uhr:
Sachbearbeiterin A: "Okay, vielen Dank. Das dauert dann 3 Wochen."
Ich: "Aber mir wurde gesagt der Ausweis wird sofort ausgestellt...?"
Sachbearbeiterin A: "Wir haben momentan nur 50% unserer Mitarbeiter da, das geht nicht schneller!"
Ich: "Ich habe keinerlei Ausweispapiere und studiere in Wien. Wie soll ich da jetzt hinkommen?"
Sachbearbeiterin B (mischt sich ein): "Ach Sie studieren in Wien. Wie lange denn schon? Dann können Sie ja in Wien eine Aufenthaltserlaubnis beantragen"
Ich: "Wie denn wenn ich meine Staatsangehörigkeit schon abgegeben habe und keinen Pass besitze?"
Sachbearbeiterin B: "Wenn Sie sich länger als 6 Monate außerhalb von Deutschland aufhalten wird Ihnen die Aufenthaltserlaubnis entzogen. Was die Einbürgerungsbehörde mit Ihnen macht ist uns egal, das ist deren Sache."
Ich: "Ich würde ja gerne in Deutschland studieren, aber ich wurde nicht genommen"
Sachbearbeiterin A: "Nehmen Sie noch mal draußen Platz. Ich werde mich mal bei meiner Chefin erkundigen was man da machen kann." (die war wirklich nett!)
12.10. 7.30 Uhr
Sachbearbeiterin A: "Kommen Sie wieder rein. Sie können einen Antrag auf Aufenthalt im Ausland ausfüllen. Der wird normalerweise bewilligt. Einem Studium werden eigentlich keine Steine in den Weg gelegt. Ich habe auch hier rauf geschrieben, dass es dringend ist. Ich rufe Sie dann an sobald der Pass fertig ist"

(hmmm... ich sehe schon die Sachbearbeiter wenn sie den Vermerk "DRINGEND" sehen, sich ins Fäustchen lachen und den Antrag zur Seite legen mit den Worten "Na klar! Dringend...hahahaha")  


Ich stehe heulend vor der Dame und fülle alles brav aus.
Sachbearbeiterin A: "Aber Sie können doch trotzdem nach Österreich reisen!"
Ich: "Wie denn bitte ohne jegliche Papiere?"
Sachbearbeiterin A: "??????"

Dankeschön und weiter geht´s!!!!

Einbürgerungsamt:
12.10. 10.30 Uhr
Ich: "Guten Morgen. Ich habe alle Papiere dabei, um die Sie mich gebeten haben"
Sachbearbeiterin A: "Super! Setzen Sie sich hin. Sie kommen heute auf jeden Fall noch ran."
12.10. 12.00 Uhr
Sachbearbeiterin B: "Kommen Sie rein"
Ich: "Hier sind Verdienstnachweise von meinen Eltern, mein Abschlusszeugnis von der Ausbildung, meine Studienbescheinigung, die Bescheinigung, dass ich meinen Pass abgegeben habe. Gibt es eine Möglichkeit irgendeine Art von vorläufigen Papieren zu bekommen, damit ich reisen kann?"
Sachbearbeiterin B: " Ja bei der Ausländerbehörde"
Ich: "Da dauert es 3 Wochen"
S.B.: "Das haben Sie sich so eingebrockt, dass sie jetzt in dieser Situation stecken"
Ich: "Ich sollte meinen Ausweis innerhalb von einigen Tagen abgeben. Bin so schnell wie ich konnte nach D. gekommen und habe es getan. Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass es in einem Staat wie Deutschland möglich ist, dass man 3 Wochen lang ohne jegliche Möglichkeit sich auszuweisen leben muss."
S.B.:"Wenn Sie nicht in Österreich studieren würden, hätten Sie keine Probleme. Es dauert jetzt 1-2 Monate bis wir Rücklauf von unseren Ermittlungen bekommen. Wenn die da sind stellen wir Ihnen dann irgendwann die Einbürgerungsurkunde aus und dann müssen Sie zum Bürgeramt und einen Perso beantragen. Das dauert dann auch eine Weile. So lange schicken Sie mir bitte regelmäßig Einkommensnachweise, einen Krankenversicherungsnachweis, Ihren Mietvertrag, sobald Sie einen haben und regelmäßig Bahntickets u.s.w. damit ich weiß, dass Sie öfter in Deutschland sind."
Ich: "Alles klar, vielen Dank"

So so... ich fühle mich wirklich ein wenig vom Pech verfolgt...

Ich muss aber sagen, dass ich auch Glück habe, dass die Dame sich nicht so sehr wie die Ausländerbehörde für meinen Aufenthalt in Österreich interessiert hat. Eigentlich hätte die auch sagen können, dass ich gar nicht mehr berechtigt bin die deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen... also huh... was ein Glück ;)

Ich habe mich dann einfach abends in den Zug gesetzt und bin nach Wien gefahren. Außer meine Fahrkarte wollte niemand etwas von mir haben :) Meine Vorlesung, die ich am nächsten Tag gehabt hätte, ist einfach mal ausgefallen. Also hätte ich ruhig noch einige Tage in Berlin bleiben können. Aber hier hole ich jetzt per Online-Streeming meine verpassten Vorlesungen nach und erledige die erste Hausaufgabe, die in der ersten Vorlesung aufgegeben wurde.
Morgen früh wird fröhlich weiter nach einer Wohnung gesucht.

So lange wohne ich bei R. und A. und fühle mich hier pudelwohl :)
Hier die Aussicht auf die Wiener Oper, die ich fast genauso aus dem Fenster hier genießen darf:

11.10.10

Behördenwahnsinn...

Ich werde einfach verrückt... ich habe wirklich schon einiges erlebt was Behördengänge angeht. Vor allem in den 90ger Jahren in der Ausländerbehörde, die meinte man müsse für die unzivilisierten Ausländer auch Plumsklos einrichten, weil die ja nichts mit einer normalen Toilette anfangen könnten. Man kann sich sicher vorstellen, dass man auch dementsprechend von den Sachbearbeitern behandelt wurde.
Auch in der ukrainischen Botschaft sah es nicht besser aus. Man wurde mit 30, oder auch mehr, anderen wartenden seinem Schicksal überlassen. Wer als nächsten dran ist müssen die Leute unter sich klären... das funktioniert natürlich nicht immer einwandfrei, das brauche ich nicht wirklich zu erwähnen, oder? Und wenn man dann nach Stunden an der Reihe ist, wird man von dem Sachbearbeiter weg geschickt, weil das eine oder andere Papierchen fehlt, welches komischerweise zuvor nicht erforderlich war.
Aber das Beste kommt noch.

EINBÜRGERUNGSVERFAHREN
Herbst 2008: Antrag auf Einbürgerung in Deutschland
Frühling 2009: Einbürgerungszusicherung (gilt 2 Jahre, sprich bis FRÜHLING 2011)
Frühling 2009: Eintrag auf Entlassung aus der ukrainischen Staatsangehörigkeit(offizielle Bearbeitungszeit maximal 1 Jahr)
Frühling 2010: Nachfrage, wo denn die Ablehnung bleibt und wann ich aus der Staatsangehörigkeit entlassen werde. Antwort: Ach das dauert 1,5 bis 2 Jahre.
Juni 2010: Schreiben an die ukrainischen Behörden, sie sollen sich doch bitte um mein Anliegen kümmern
August 2010: Antwort von den ukrainischen Behörden, nur der Präsidentenrat darf Bürger aus der Staatsangehörigkeit entlassen. Dieser hätte viel wichtigeres zu tun und ich solle doch bitte Geduld haben.
August 2010: Email an das Einbürgerungsamt mit der Bitte mir zu helfen, da ich nicht weiß wie lange ich noch hingehalten werde.
August 2010: Antwort der Einbürgerungsbehörde. Ich solle mir keine Sorgen machen, es sei bekannt, dass die ukrainischen Behörden so lange brauchen, daher ist meine Einbürgerungsbestätigung ja auch 2 Jahre, also bis Frühling 2011 GÜLTIG!
Oktober 2010: Brief von der ukrainischen Botschaft in Berlin. Ich solle meinen Pass innerhalb der nächsten 14 Tage abgeben. (Brief wurde verfasst am 27.09. und bei mir angekommen ist er am 6.10.???)
7.Oktober 2010: ich will meinen Pass abgeben, die ukrainische Botschaft hat donnerstags immer ZU)
8.Oktober 2010: ich gebe nach 2 Stunden meinen Pass ab und bekomme eine Bestätigung, dass ich aus der Staatsangehörigkeit entlassen wurde.
Wochenende: Ich lasse die Unterlagen für die deutschen Behörden übersetzen.
11.Oktober 2010 9.00 Uhr: Ich gehe zum Einbürgerungsamt. Gebe die Unterlagen ab und frage wie lange es dauert, da ich dringend zu Vorlesungen nach Wien muss. Mir wird gesagt, dass ich in 3-4 Stunden zurück gerufen werde.
11. Oktober 2010 13.30 Uhr: Ich rufe an um zu fragen, ob ich damit rechnen kann, dass ich heute noch was höre. Mir wird gesagt die Angelegenheit wird sich "mal" heute angeschaut und ich werde wahrscheinlich heute zurück gerufen.
11.Oktober 2010 14.50 Uhr: Anruf von der Einbürgerungsbehörde. Meine Angelegenheit sein schon älter als 2 Jahre. Das hätte nichts mit der Einbürgerungszusicherung zu tun, sondern mit dem Zeitpunkt als meine Angelegenheit begonnen hat (hä?) und alles muss neu geprüft werden! Das dauere wohl so 4 Wochen.
Aber keine Sorge, ich könne mir mit der Einbürgerungszusicherung einen vorläufigen Ausweis für Ausländer ausstellen lassen.
VIELEN DANK die Ausländerbehörde hat bis 14.00 Uhr geöffnet. Das hätte man mir eventuell auch um 9.00 Uhr morgens sagen können als ich gefragt habe, wie lange es dauert, da ich schnell nach Wien muss, nicht?
Also morgen noch mal 3 Vorlesungen in Wien verpassen...
Nun... jetzt muss ich nur noch mal sämtliche Unterlagen einreichen und warten... warten... warten...

06.10.10

Lost in Val Sinestra

Habe heute was total cooles bei Mirjam auf Chic & Schlau entdeckt!!!
Man kann den Film mit Facebook connecten, Freunde aussuchen und schon hat man den Trailer für seinen ganz eigenen Horrorfilm :-) 
Have fun! 

http://www.lost-in-val-sinestra.com/024904cac5c85a43f5

Gefunden und verloren...

Ich wusste doch warum ich keinen Post über unsere hübsche neue Wohnung gebracht habe als wir sie gefunden haben :( 
Eine süße 2-Zimmer Wohnung mitten im 9ten Bezirk. 3 Tram/Bim-Stationen von meiner Uni. 3 Laufminuten von R.´s Uni... zu einem wirklich guten Preis für die Gegend und auch noch frisch renoviert! 
Wir haben zugesagt, einen Vorvertrag mit dem Makler unterschrieben und einen Termin mit der Vermieterin ausgemacht... bis der Anruf kam:
"Der Enkel der Vermieterin ist von der Schule in Salzburg geflogen und muss jetzt auf jeden Fall nach Wien ziehen. Er bekommt die Wohnung von seiner Oma." 
Klar! Meine Eltern haben mir auch immer Wohnungen geschenkt, wenn ich Mist gebaut habe... Das war mir dann immer eine richtige Lehre! 
Nun befinden wir uns wieder auf der Suche. Leider habe ich schon die Zugtickets gebucht, um nach Berlin zu fahren und zu packen... also kann erst ab Montag wieder weiter gesucht werden... tztztz... Naja wenigstens habe ich eine tolle Bleibe in einer tollen Gegend mit einer tollen Mitbewohnerin. Das Glas ist also trotzdem halb voll ;-) 
Wer eine Wohnung in Wien kennt, die so aussieht wie die auf dem Bild und alles inklusive maximal 800€ kostet, der sagt mit BITTE bescheid :)